Demographischer Wandel

Chancen des Demografischen Wandels

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Generationengerechte Stadtentwicklung

Noch keine Generation vor uns ist so alt geworden wie wir heute. Dieses längere Leben stellt uns vor neue Fragen und Herausforderungen, die die ganze Gesellschaft und damit auch jeden von uns betrifft.

Die traditionelle Sozialpolitik focussierte haupsächlich auf den Versorgungs- und Pflegebedarf älterer Menschen.

Neue Ansätze in einigen Städte und Gemeinden zeigen, wie es aber auch anderes gehen kann. Dort sind die Bürger/innen nicht nur Empfänger von Leistungen, sondern werden zu handelnden Akteuren. Dabei greifen soziale Leistungen und bürgerschaftliches Engagement ineinander.

 

Wir werden älter, bunter und stehen mitten im Leben

Viele ältere Menschen sehnen sich nicht nach mehr Ruhe im „Ruhestand“, sondern wollen weiterhin ein aktives Leben führen. Und unsere Gesellschaft wird vielfältiger und bunter.

 
Wir brauchen neue Bilder, Vorbilder und eine neue Kultur des Miteinanders

In einem Seminar mit Gewerkschafter/innen, die zwischen 60 bis 65 Jahre alt waren, wurde deutlich, dass wir noch viel Pionierarbeit zu leisten haben.

Auf dem Boden lagen Papierkarten mit Begriffe wie Ruheständler/in, Ü55, Rentner/in, Senior/in,

Obwohl ihre Gewerkschaftsarbeit unter dem Begriff „Seniorenarbeit“ läuft, konnte sich niemand mit diesem Begriff identifizieren.

Wir brauchen Ideen, was ältere Menschen leisten können.

Wir brauchen neue Begriffe und gute Beispiele, um eine überzeugende Identität zu schaffen.

Und wir brauchen eine neue Kultur des Miteinanders, wie das Beispiel aus einer Dorfgemeinschaft in Hessen zeigt, die ich eine Zeitlang beraten und begleitet habe:

Diese Dorfgemeinschaft lud ein, um von den Älteren zu erfahren, was sie brauchen und wünschen. Der Kaffeetisch im Bürgerhaus war liebevoll gedeckt. Die gemeinsamen Gespräche am Tisch liefen zunächst ohne konkrete Anregungen. Lebendiger und kreativer wurde es erst, als die Gruppe sich anschließend auflöste und zu zweit in intensiveren Gesprächen überlegt wurde, was jeder Einzelne für die Gemeinschaft noch tun könnte. Eine 80-jährige Dame war zunächst der festen Überzeugung, dass von ihr kein Beitrag mehr kommen könnte, bis sie erzählte, dass sie immer noch gerne Geschichten schreibe und viele alte Fotos über das Dorf hätte.

 

Vorteile für Städte und Gemeinden

 

die sich aktiv mit dem Thema „Demografischer Wandel/Generationengerechte Stadt“ beschäftigen:

Sie …

  • reagieren flexibler auf die notwendigen Veränderungen der Einrichtungen, Dienste, Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge
  • schaffen wohnortnahe Versorgungsstrukturen wie zum Beispiel eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Nachverkehr und öffentliche Begegnungsräume, die allen Generationen zugutekommt,
  • fördern selbstorganisierte Aktivitäten wie Dorfläden, Nachbarschaftsinitiativen, Gemeinschaftsgärten und erhöhen damit die Lebenszufriedenheit der Bürger/innen mit ihrem Wohnort
  • unterstützen vorhandene bürgerschaftliche Strukturen und begleiten neue Netzwerke, um Menschen einzubeziehen, die sich bislang nicht beteiligt haben
  • beziehen alle Altersgruppen und Akteure aktiv mit ein und schaffen Transparenz auch dann, wenn es um unterschiedliche Interessenslagen zum Beispiel bei Raum- und Flächennutzungsansprüchen geht (Konfliktmanagement)
  • fördern die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft

 

Meine Arbeitsschwerpunkte sind

 

1. Prozessbegleitung, Beratung und Moderation

Ich begleite Städte und Gemeinde, Vereine und Wohlfahrtsverbände,

    • die im Rahmen einer kommunalen Generationen- und Engagementpolitik die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft fördern wollen.
    • die im Rahmen einer altengerechten Quartiersentwicklung ein Gesamtkonzept entwickeln möchten.
    • die vorhandene bürgerschaftliche Strukturen nutzen wollen und neue Netzwerke aufbauen, um Menschen einzubeziehen, die sich bislang nicht beteiligt haben.

 

2. Fördermittel-Akquise

Ich recherchiere für Institutionen und Einzelpersonen aktuelle Förderprogramme und unterstütze sie bei der Antragsstellung.

 

3. Beraterin und Trainerin

Ich führe Beratungen, Seminare und Workshops durch

    • Für Bürgermeister/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen,

    • Für gemeinnützige Bildungsträger, Volkshochschulen, Selbsthilfeverbände, die Schulungen anbieten möchten

    • Für Vereine, die sich fit machen für neue Mitglieder

    • Für Kommunen und Gewerkschaften, die neue Impulse für die Seniorenarbeit schaffen möchten,

    • Für Einzelne, die neue Ziele in der Phase nach dem Beruf entwickeln möchten

 

4. Gesprächspartnerin, Rednerin

Ich unterstütze Sie bei der Kommunikation und Überzeugungsarbeit, geben einen Input, stelle Zahlen, Daten, Fakten dar.

Ich möchte mit Ihnen diskutieren über Themen wie:

  • Wie wollen wir alt werden? Der neue Gesellschaftsvertrag
  • Altersbilder – Welche sind passend? Welche neuen brauchen wir?
  • Eine Kommune geht neue Wege und öffnet Spiel- und Sportflächen für alle Generationen
  • Der gemeinsame Sonntagsbraten – Das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier üben
  • Gegen das Schüren von Ängsten in Bezug auf den Demografischen Wandel
  • Mitwirken und beitragen bis zum Lebensende
  • Wie sollten unsere Heime zukünftig aussehen?

 

Und mehr …

 

Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne!